Künstliche Intelligenz – Besorgniserregend oder wegweisend?

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Künstliche Intelligenz (QUELLE)

Nicht erst seit dem vermehrten Nutzen der Homeoffice- und Homeschooling-Möglichkeiten sind Digitalisierung und KI Teil des Alltags – ganz egal, ob es sich dabei um private oder geschäftliche Anwendungen handelt. Doch welche Aufgaben übernimmt die KI eigentlich? Gibt es berechtigte Kritik und Ängste? Bildet die Vision von Will Smith’s „i,Robot“ ein mögliches Zukunftsszenario?

Was genau macht künstliche Intelligenz?

In einem Satz zusammengefasst:

Bei künstlicher Intelligenz imitieren Maschinen menschliches Lernen und Denken, so wird ihnen eigenständige Intelligenz verleihen. Programmierungen für bestimmte Zwecke finden so nicht statt, da die KI eigenständig Antworten findet und Probleme löst.

Es gibt Roboter, die Schach spielen, Computer, mit denen wir verbal kommunizieren können – doch was genau ist jetzt die künstliche Intelligenz?

Die KI versucht, menschliche Wahrnehmung und menschliches Handeln via Maschinen nachzubilden und ihnen ein eigenes Denken zu ermöglichen. Die Entwicklung ist dabei in den letzten Jahren enorm vorangeschritten, so bietet beispielsweise Siri ein ansehnliches Beispiel. Neben dem Befehl, Kontakte anzurufen oder Nachrichten vorzulesen, ist die Software mittlerweile auch im Stande, Rechenaufgaben auf Befehl zu lösen, Informationen zu bestimmten Themengebieten zu sammeln/anzuzeigen oder YouTube Videos auszuwählen.

Siri – KI in Apples Smartphone (QUELLE)

Aktuell bildet die Durchführung einfacher Befehle ein hoch komplexer Vorgang. Die Forschung fokussiert sich aus diesem Grund auf Systeme mit dem Ziel, den Arbeitsalltag zu erleichtern und Arbeitsprozesse zu optimieren. Diese basieren meist auf Methoden der Mathematik und Informatik und kommen beispielsweise in Navigationssystemen zum Einsatz. Der Computer lernt dabei aus Datensätzen vergangener Befehle sowie aus Erfahrungswerten, um Aufgaben immer besser auszuführen. Algorithmen können in Bildern, Texten oder auch gesprochene Sprachen Muster erkennen und diese auf ähnliche Fälle übertragen, um selbstständig Entscheidungen zu treffen.

Deep-Fake-Technologie?

KI wird nicht ausschließlich positiv wahrgenommen. Forscher der Universität von Stanford, Yale oder auch Oxford warnen davor, dass künstliche Intelligenz eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt. Laut ihnen birgt gerade in der „Deep-Fake-Technologie“ gefährliches Potential. Hierbei handelt es sich um Bilderkennung und -generierung durch KI, welche Gesichter mit realistischer Mimik in Videos auf fremde Körper überträgt. So soll enormes Potential für Manipulationen und Missbrauch wie Hacking der Rechner/Smartphones, um an persönliche Daten zu gelangen, ermöglicht werden.

Auch das Analysieren von Kaufverhalten auf Online-Plattformen ist vielen ein Dorn im Auge. Computersoftwares präsentieren hierbei passende Angebote, zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle des Desktops. Auch das autonome Fahren eröffnet manche Ängste – für viele eine unheimliche Vorstellung.

„Digitales Gehirn“ (QUELLE)

Fluch und Segen zugleich

Die künstliche Intelligenz bildet Fluch und Segen zugleich. Viele Prozesse im Alltag werden erleichtert, man denke nur an die Rückgabe von Pfandflaschen an Automaten oder aber auch das Sammeln von Daten in Bürojobs. Die KI übernimmt mittlerweile viele Aufgaben, die nicht mehr wegzudenken und in welchen klare Vorteile erkennbar sind.

Der weitere Verlauf von KI hängt maßgeblich von den Entwicklern ab und den Menschen, welche die Technologie nutzen und damit entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung. Verzichten möchte man auf die Benefits nicht mehr, jedoch können wir maßgeblich Einfluss darauf nehmen, welche Macht wir Computern und künstlicher Intelligenz in die Hände legen – und welche nicht.

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Melanie Seefried


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