Oft wird gefragt, was gerade Instagram für Unternehmen besonders interessant macht. Die Antwort ist ganz klar: In allererster Linie die User.

Die Unternehmen stürzen sich auf die Medien, denen die gewünschte Zielgruppe ihre Aufmerksamkeit schenkt. Und da laufen die sozialen Medien den klassischen Medien langsam aber sicher den Rang ab, Instagram in Sachen Nutzungsdauer pro Tag ganz vorne mit dabei.

Außerdem natürlich auch die Charakteristika des Netzwerks: Der Content ist sehr klar strukturiert und die Ausrichtung klar visuell orientiert. Dadurch ist eine hohe Aufmerksamkeit der User zu erwarten. Für viele Marken mit Produkten, die sich visuell gut vermarkten lassen, bildet Instagram daher eine ideale Plattform, sowohl für Social Ads, als auch für Influencer Marketing. Seit der frisch gelaunchten Shopping-Funktion auf Instagram endlich weltweit einsetzbar ist, rückt das soziale Netzwerk sogar noch einen Schritt näher an das Model eines sozialen, interaktiven Versand-Kataloges, getrieben von den Nutzern selbst.

Bei 0711 Digital, einer Full Service Influencer Marketing Agentur, wird überwiegend mit Instagrammern oder YouTubern zusammengearbeitet, Blogger spielen gar keine so große Rolle mehr. Die Social Media Stars von heute haben zum Teil große Reichweiten, hohe Sympathiewerte und genießen im Vergleich zu anderen Persönlichkeiten oder Testimonials ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit. Diese Entwicklung steckt für die Medienlandschaft, aber auch Marken und schlussendlich auch Influencer und Marketing Agenturen voller neuer potentiale und Möglichkeiten. Da ist es nur natürlich, dass die Anzahl der Influencer-Kooperationen in den letzten Jahren so enorm angestiegen ist.

Der Grund, warum wir heute weniger mit Bloggern zusammenarbeiten, ist vermutlich die Schnelllebigkeit: Die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sinkt immer mehr (der sog. „Goldfischmythos“), aber auch die Marketing-Abteilungen der Firmen sind meist mehr an schnellen Resultaten und großen Zahlen interessiert. Daher zählen Kontakthäufigkeit und -frequenz (leider) häufig zu den wichtigeren Kennzahlen, als Qualität des Inhalts und der erzielten Kontakte. Wenn sich allerdings ein Nutzer für ein bestimmtes Produkt interessiert, dann ist es natürlich super, wenn er genau dazu einen passenden Blogartikel findet, der ihn schlussendlich zur Kaufentscheidung bewegt.