„Lass mal einen Podcast machen.“

Jeder kennt sie, jeder hört sie: Podcasts, der Trend unserer Zeit. Doch was genau hat es mit dem gehypten Medium auf sich?

Nach Blogs und YouTube sind Podcasts the next Big Thing

Das perfekte Gegenstück zu Social Media und Snackable Content. Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken beschäftigt man sich bei Podcasts intensiv mit einer bestimmten Thematik. Wer nur einen kurzen Blick in die Mediatheken der verschiedenen Streamingdienste wie Spotify oder iTunes wirft, erkennt sofort, dass es mittlerweile fast zu jedem Thema schon einen Podcast gibt.

Podcasts gibt’s nicht erst seit gestern…

Podcasts gibt es eigentlich schon ziemlich lange, um genau zu sein gibt es dieses Audio-Format schon seit den 2000ern. Bekannt wurden sie aber erst nachdem Apple sie auf iTunes zugänglich machte. Heute gibt es bereits über 250.000 Podcasts. Aber was sind Podcasts eigentlich? Ein Podcast ist ein Mediensender auf Abruf (on demand), der sich nahezu von jedem Audio Device abspielen lässt. Man kann sich online auf den verschiedenen Streamingplattformen wie Spotify, Deezer und co. einzelne Folgen anhören oder sie herunterladen und dann offline auch unterwegs anhören. Das macht Podcasts auch zu einem populären Reisebegleiter.

Darum lieben wir Podcasts

Einen großen Vorteil, den dieses neue Medien-Format mit sich bringt: man muss keine zusätzliche Zeit investieren, um das Medium zu konsumieren. Man kann in der Zwischenzeit beispielsweise kochen, den Einkauf erledigen, Wäsche waschen oder ganz entspannt in der Badewanne relaxen.

Podcasts sind für jedermann, auch für B2B

Wer Podcasts fürs Business nutzen möchte, muss zunächst verstehen, wie sie funktionieren. Bisher trauen sich erst wenige Unternehmen an diesen neuen Trend heran. Allerdings ist es einfacher als man denkt, einen Podcast aufzunehmen. Auch ohne Aufnahmestudio lassen sich qualitativ hochwertige Folgen produzieren. Alles was man braucht ist: ein ordentliches Mikrofon, einen akustisch optimierten Aufnahmeraum, eine verständliche Stimme, ein gut ausgearbeitetes Konzept und einen Knopf: RECORD.

Im B2B-Bereich sind die Online Medien Rockstars mit ihrem Podcast über das Digitalisierungsmagazin t3 sehr erfolgreich. Podcasts eignen sich auch im Businessbereich gut für tiefgehende Kommunikation und intensiven Austausch mit der eigenen Zielgruppe, wie es sonst kein anderes Medium ermöglicht. Das macht das Format so unmittelbar und nahbar. Wenn man nicht weiß, wie man auf den bereits fahrenden Zug aufspringen soll, lohnt es sich mal einen genaueren Blick auf den bereits vorhandenen Content zu werfen. Dort gibt es meist einiges, was sich schnell und einfach als Podcast aufbereiten lässt und man kann seine Zielgruppe so auch kanalübergreifend erreichen.

Hier ein paar Beispiele für Inhalte, die sich gut für Podcasts eignen:

  • Blogbeiträge
  • Interviews
  • Präsentationen
  • Webinare
  • Workshops

Allerdings sollte man hierbei darauf achten, dass die Themen nicht zu allgemein sind, sondern ein guter Mix aus branchenspezifischen und allgemeinen Inhalten. Wer Nischen-Themen für eine breite Zielgruppe interessant aufbereitet, erreicht ein höheres Interesse bei seinen Hörern und nachhaltiges Wachstum. Nischenspezifische Themen eignen sich optimal, um die Qualität der Abonnenten zu steigern und seine Wunschzielgruppe zu erreichen.

Ein weiterer Faktor für einen erfolgreichen Podcast ist Vielfalt, um den Hörerinnen und Hörern Abwechslung zu bieten. Man könnte zum Beispiel mehrere Menschen aus verschiedenen Unternehmen einladen und sie zu einem bestimmten Thema oder einer Fragestellung interviewen. Das Gleiche gilt auch für Business-Partner.

Das braucht es für einen erfolgreichen Podcast

Ein Podcast ist in den meisten Fällen kein Massenmedium, sondern ein Special Interest Format. Einen guten Podcast zeichnet aus, dass er informativ, unterhaltsam oder fortbildend ist. Im besten Fall sogar alles auf einmal.

Bevor man einen Podcast startet, sollte man zunächst ein paar Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt haben:

  • Was ist das Ziel des Podcasts?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wo erreiche ich meine Zielgruppe am besten?
  • Welches Thema bzw. Themenfelder sollen in dem Podcast behandelt werden?
  • Was bietet mein Podcast im Gegensatz zu anderen?
  • Wie oft soll eine neue Folge veröffentlicht werden?
  • Wo soll der Podcast veröffentlicht werden? (Streamingdienste wie Spotify, iTunes, Deezer und co.)
  • Wo soll der Podcast aufgenommen werden und wer hosted ihn?
  • Habe ich das Equipment, das ich für einen Podcast benötige? (Hardware und Software)
  • Der Podcast braucht ein Zuhause – eine Podcast-Website

Danach kann man damit anfangen, sich einen Titel für seinen Podcast zu überlegen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass es sich um einen Titel handelt, den man sich schnell und einfach merken kann: kurz, knackig und verständlich sollte er sein. Auch ein ansprechendes Cover für den Podcast mit hohem Wiedererkennungswert ist maßgeblich für den Erfolg eines Podcasts. Das Cover sollte in jedem Fall den Titel des Podcasts beinhalten und wenn der Podcast von einer berühmten Persönlichkeit oder Marke produziert wird, lohnt es sich das auf dem Cover deutlich zu machen.

Weiter geht’s mit der Podcast-Beschreibung. Hier sollte in ein paar Sätzen kurz und prägnant erklärt werden, worum es in dem Podcast geht und warum man ihn sich unbedingt anhören sollte. Die einzelnen Episoden-Titel sollten ebenfalls nicht zu lang sein. Auch hier gilt: weniger ist mehr. In der Beschreibung der einzelne Episoden sollte man in ein paar wenigen Sätzen erklären, worum es in der Folge geht.

Damit der Podcast von den Mediatheken in die richtie Kategorie eingeordnet wird, sollte man unbedingt die richtigen Keywords verwenden. Auch zwei bis drei Schlüsselworte, die den Ton des Podcasts beschreiben sind hilfreich (z.B. ehrlich und offen oder seriös und verständlich, …). Webplayer und Abonnier-Button sind ebenfalls ein Muss.

Verschiedene Wege führen zum Ziel

Als Beweis, dass viele Konzepte zum Erfolg führen können, gibt es hier noch eine kleine Übersicht zu den erfolgreichsten Podcasts:

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