Jobsuche auf Social Media – wie klappt’s?

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Job.de, Stepstone, Monster & Co: Inzwischen gibt es unzählige Websites, Online-Tools und Apps, die mit dem perfekten Job-Match werben. Stellenausschreibungen in der Zeitung zum Umkreisen waren einmal, heute bringt sogar Social Media Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen. Zwei Plattformen stechen bei der Jobsuche auf Social Media besonders hervor: XING und LinkedIn.

Egal ob Home Office oder im Büro – Auch auf Social Media kann man das perfekte Job-Match finden.

LinkedIn – Networking und nichts dahinter?

LinkedIn bildet eine Plattform zur Jobsuche auf Social Media, die das Netzwerken zu Geschäftszwecken sowie die Kontaktpflege in den Vordergrund stellt. Quasi ein business-orientiertes Facebook. Neben klassischem Content entstehen unter vielen Beiträgen interessante Diskussion und ein Meinungsaustausch, wie er in kaum einem anderen Netzwerk stattfindet. Da kann es schon einmal passieren, dass Frank Thelen und Gerhard Schröder in einer Kommentarspalte zu New-Work diskutieren.

Darüber hinaus bietet LinkedIn die Möglichkeit, eigene Lebensläufe, Portfolios und Arbeitsproben hochzuladen und somit die Suche nach Jobs spezifisch zu gestalten. Zusätzlich lassen sich Kenntnisse und Fähigkeiten in das eigene Profil eintragen.

Der Bewerbungsprozess? Total easy. Über den Menüpunkt „Jobs“ gelangt man direkt zu offenen Arbeitsstellen, die auf dem jeweiligen Profil basieren – die Suche kann individuell angepasst werden (Position, Kenntnisse, Unternehmen, PLZ). Sobald man sich für eine offene Stelle entschieden und diese ausgewählt hat, folgt eine vollständige Beschreibung des Jobs sowie die Möglichkeit für die Bewerbung. Folgende Punkte beinhaltet diese:

  • E-Mail Adresse
  • Passwort
  • Vorname, Nachname
  • Telefonnummer

Zusätzlich dazu lassen sich Lebenslauf als auch das Bewerbungsanschreiben hochladen, um ein vollständiges Bewerbungsschreiben zu versenden. Und schon ist man dem Traumjob ein Stückchen näher – LinkedIn hält also, was es verspricht.

Das LinkdIN-Netzwerk (QUELLE)

XING – die Mutter aller Social Media Jobbörsen

Ein weiteres Netzwerk, das mehr als eine reine Jobsuche darstellt, ist XING. Hier dreht sich alles um Geschäftskontakte – das Angebot wird ergänzt durch Newsquellen, von denen Themen rund um das Geschäftsleben, Studium oder hilfreiche Tipps zur Jobsuche zur Verfügung gestellt werden. Das Prinzip: Weniger Posts, mehr Informationen. Wo LinkedIn schon vor einigen Jahren die Devise „Content is King“ verinnerlicht zu haben schien, hinkte Xing etwas hinterher und löste sich kaum von seiner anfänglichen Vision. Ähnlich wie bei LinkedIn ist es bei Xing recht einfach, sich für offene Stellen via XING zu bewerben. Oder schlichtweg Interesse am Job zu bekunden.

Die Bewerbungen via XING sind ebenfalls mit dem internationalen Konkurrenten vergleichbar. Dementsprechend lassen sich über den Stellenmarkt verschiedene Stellen einsehen, die auf das eigene Profil zugeschnitten sind. Wählt man eine offene Stelle aus, erscheinen alle Informationen zum Job – inklusive die Möglichkeit, seine Bewerbung zu versenden. Hier werden persönliche Daten wie

  • Vorname, Nachname
  • E-Mail
  • Telefonnummer

benötigt, zusätzlich sind Job-relevante Daten wie

  • Angestrebtes Gehalt EUR/Monat
  • Nachricht
  • Bewerbung

und auch die Information, wie man von dem jeweiligen Jobangebot erfahren hat, notwendig.

XING – DAS Business-Kontaktnetzwerk in Deutschland (QUELLE)

Jobsuche auf Social Media im Premium-Modus

Sowohl Xing, als auch LinkedIn bieten die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft. Diese beläuft sich zwischen 8,25 – 10 Euro bei LinkedIn und 9,95 Euro bei XING – die Kosten fallen monatlich an. Einerseits sind die Vorteile der Mitgliedschaften unter anderem höhere Sichtbarkeiten und exklusivere Angebote. Andererseits können Nutzer mit der Premium-Version aller Profilbesucher einsehen. Sollte ein Headhunter beispielsweise das eigene Profil angeklickt haben, können Nutzer mit Premium-Account direkt auf den Profil-Besucher zugehen. Das eigene Profil wird deutlich hervorgehoben. XING bietet außerdem Lerninhalte an, die nur durch die Premium-Mitgliedschaft kostenlos zugänglich sind.

Kampf der Giganten – wird Xing zum StudiVZ des Jahres 2021?

Zur Jobsuche sind beide Netzwerke nützlich. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange sich Xing noch auf dem Markt halten wird. LinkedIn hat über die Jahre hinweg konstante an neune Funktionen und Tool, verbesserte Recruiting-Möglichkeiten und hochwertigem Content gearbeitet. Insofern hat sich die Plattform zum Social Media-Liebling entwickelt. Bei Xing war hingegen Stillstand angesagt. Das Netzwerk hat es bisher nicht geschafft, Content ansprechend und diskussionsfördernd aufzubereiten. Darüber hinaus ist ein weiterer Minuspunkt auf dem Xing-Konto: Fehlende Internationalität. Wo LinkedIn Inklusion und globales Miteinander verspricht, bleibt Xing dem deutschen Arbeitsmarkt treu und verschließt sich gegenüber der zunehmenden Internationalisierung. Nur eine der zahlreichen Entscheidungen, die dem Job-Netzwerk letztendlich das Genick brechen könnten. Zwar versucht Xing mit neuen Optionen für Freelancer oder Experten-Chats die Kurve zu kriegen, um LinkedIn einzuholen wären allerdings ein paar mehr Anstrengungen notwendig.

Zusammenfassend ist und bleibt LinkedIn Business-Plattform Nummer Eins – bei Xing wird sich in den nächsten Jahren zeigen, wo die Reise hingeht.

Auf dem Weg zum Social Media Markting-Profi auf LinkedIn kann die Expertise einer Influencer Agentur weiterhelfen

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Melanie Seefried


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