YouTube Shorts – Konkurrenz oder Trittbrettfahrer?

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TikTok, damals musical.ly, ist heute neben Facebook und Instagram einer der erfolgreichsten Social Media Plattformen. Besonders bei der jüngeren Zielgruppe erfreut sich TikTok an großer Beliebtheit. Keine Frage – das Kurzvideo-Konzept ist auf Social Media inzwischen etabliert und sämtliche Plattformen versuchen sich an dem Format. Dementsprechend wird sich bald herausstellen: Muss TikTok echte Konkurrenz fürchten, oder haben Drittbrettfahrer-Netzwerke keine Chance gegen den Kurzvideo-Giganten?

TikTok ist beliebt – muss es jetzt die Konkurrenz von YouTube fürchten?

Willkommen an Bord, Shorts!

Instagram ist im August letzten Jahres mit ihrem Kurzvideo-Format Reels auf den Hype aufgesprungen, nun ist YouTube an der Reihe. „Shorts“ (dt. Kurze) lautet der Name der neuen Konkurrenz auf dem Bewegtbildmaterial-Markt. YouTube Shorts dürfen maximal 60 Sekunden lang sein – ansonsten bietet YouTube alle gängigen Editing-Tools an. Videoeffekte, Timer, Countdowns, Schnittfunktionen, Geschwindigkeitsregler.

Zwar dürfen sich Content Creator in Indien und den USA dürfen schon über Shorts freuen, allerdings müssen sich deutsche Nutzer „noch etwas gedulden“, meint YouTube. Trotzdem schreiben die Shorts in den USA bereits Erfolgsgeschichte: Mehrere Videos landeten bereits in den Trends und generierten Milliarden von Views.

Shorts können etwas, das TikTok nicht kann

Kurzvideos posten, bearbeiten und hochladen – so far, so good. Diese Möglichkeiten bieten bereits Instagram und TikTok. Allerdings besitzt Shorts einen gewaltigen Vorteil gegenüber der chinesischen Konkurrenz: YouTube gehört zu Google und Google kooperiert mit mehr als 250 Musiklabels und Publishern. Wer auf TikTok nach speziellen Songs sucht, wird oft enttäuscht – auf Shorts könnte das ganz anders aussehen.

Außerdem profitiert Shorts von der YouTube-Synergie: Da die neue Funktion direkt in der YouTube-App integriert werden soll, können User ihre Kurzvideos ganz unkompliziert in ihren klassischen Uploads promoten und verlinken.

Das Problem mit den Trittbrettfahrern

Die gängigen Funktionen von anderen Plattformen zu kopieren ist ein schwieriges Unterfangen. Instagram Reels sind der beste Beweis. Zwar ist das Verhältnis von TikToks und Reels inzwischen recht ausgeglichen (beide ca. 1,2 Mio durchschnittliche Views pro Video), trotzdem muss Instagram Reels kämpfen. Viele User recyceln ihre TikToks auf Instagram Reels. Das wirkt originellem Content entgegen und vertreibt manche User von dem Tool.

Dieses Schicksal steht vielleicht auch Shorts bevor. Aktuell scheint der Kurzvideo-Markt mit Reels und TikTok recht gesättigt. Gelingt es YouTube allerdings, die Vorteile von Shorts (mehr Musikauswahl, bessere Content-Synergie, große Creator) perfekt auszuspielen, freuen wir uns bald über zusätzliche Unterhaltung.

Für eine Analyse, welcher Kurzvideodienst am besten zur Influencer- und Social Media-Kampagne passt, lohnt sich die Expertise einer Influencer Agentur.

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Melanie Seefried


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