Generation Z – Wie tickt die Generation Zukunft?

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Babyboomer, Millennials oder doch Generation Z? Zugegeben, es gibt ganz schön viele verschiedene Generationenlabel und es ist gar nicht immer so einfach zu wissen, in welche Gruppe man laut Definition tatsächlich gehört. Zeit für ein bisschen Klarheit unter all den unterschiedlichen Generationengruppen zu sorgen!

Die Generationen im Verlauf der Zeit

  • Um chronologisch in die Geschichte der Generationen einzusteigen, lassen sich als Erstes die Traditionals oder auch die stille Generation nennen. All diejenigen Menschen, die vor 1950 geboren wurden, gehören in diese Gruppe. Sie legen Wert auf Familie, Heimat, Sicherheit & harte Arbeit und sind, ganz wie ihr Name schon verrät, traditionell veranlagt.
  • Danach folgen die Babyboomer, sie sind zwischen 1950-1965 geboren. Für sie steht der Job an erster Stelle, sie sind leistungsorientiert und außerordentlich ehrgeizig.
  • Ganz anders die Generation X (geboren 1966-1980) – diese legt großen Wert auf ihre Freizeit. Genügend Lebensqualität ist ihr wichtiger als die Arbeit.
  • Als nächstes kommen: die Millenials oder auch Generation Y (geboren 1981-1995). Ebenfalls wie die Generation X spielt auch für sie eine ausgeglichene Work-Life Balance eine große Rolle, genauso wie Zeit für Selbstverwirklichung und ausreichend Freiheiten. Sie sind als erste Generation in einer Welt aufgewachsen, in der Computer selbstverständlich geworden sind und soziale Netzwerke haben sich durchgesetzt. Zudem sind sie toleranter, bspw. in Bezug auf Religionen, wie die ihr zuvorgehenden Generationen. Sie haben hohe Ansprüche und ein großes Selbstbewusstsein, werden im selben Atemzug aber auch oft mit Narzissmusvorwürfen und Arroganz konfrontiert.
  • Und zu guter Letzt – die uns allen bekannte GENERATION Z. Die Mitglieder der jüngsten Generation haben große Ziele: Sie wollen gemeinsam die Welt verändern und verbessern, sie suchen Sinn und Erfüllung im Privatleben und scheinen sich von den vorherigen Generationen deutlich abzugrenzen.

Grob geschätzt entsteht eine neue Generation ungefähr alle 15 Jahre. Natürlich gibt es auch innerhalb einer Generation starke individuelle Unterschiede, was die einzelnen Persönlichkeiten betrifft. Dennoch lässt sich festhalten, dass das technologische und kulturelle Umfeld dazu beiträgt, gewisse Verhaltenstendenzen zu entwickeln.

Die Generation Z – Individualität und Selbstverwirklichung steht für sie an erster Stelle // Quelle: Unsplash

Was macht die Gen Z aus?

Die Personen, die der Generation Z zugeordnet werden, sind sogenannte „Digital Natives“, auf Deutsch: Eingeborene der digitalen Welt. Wie keine andere Generation zuvor sind die Mitglieder der Generation Z mit dem Internet, Smartphones und Social Media groß geworden. Es wird ihr nachgesagt, IMMER online zu sein – sowohl privat als auch am Arbeitsplatz, wo die zunehmende Digitalisierung ebenfalls ihren Platz gefunden hat. Sie sind unabhängig, schließlich leben sie in einer „Welt der unbegrenzten Möglichkeiten“, sie streben nach Individualität, nach Selbstverwirklichung und denken dazu vielleicht ein paar Mal zu oft an: richtig, sich selbst! 😉

Einher damit gehen aber auch die Probleme dieser Generation. Sie scheint eine sehr belastete Generation zu sein, die sich mit vielen Problemen auseinandersetzen muss. Dazu gehört zum einen der große Leistungsdruck, da Social Media ein ständiges Vergleichspotenzial bietet, was innerhalb der Generation das Gefühl auslöst, bestimmten Erwartungen nicht gerecht werden zu können. So verfolgen sie kontinuierlich das Leben von Personen, die beruflich gesehen bereits mehr erreicht haben, erfolgreicher sind und zudem durch realitätsferne „Beauty-Filter“ ein unrealistisches Schönheitsideal verkörpern. Die riesige Flut an Informationen führt zudem dazu, dass die jungen Menschen nicht lange aufmerksam und konzentriert sein können.

Doch auch in anderer Hinsicht sieht sich die Gen Z vor große Herausforderungen gestellt. Ihr Sinn für Gerechtigkeit ist besonders stark ausgeprägt. Das hat sich wohl am deutlichsten in der „Fridays for Future“-Bewegung bemerkbar gemacht. Gen Z erkennt die Probleme unserer Zeit, sie ist politisch und fordert Veränderung. Sie setzt sich für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein. Zudem hält sie an dem Glauben fest, die Welt zum Besseren verändern zu können.

Die Bewegung „Fridays for Future“ // Quelle: unsplash

Und was bedeutet das für Marketer? Wie lässt sich die Generation Z begeistern?

Keine Generation ist technikaffiner als die Gen Z. Deshalb treffen sie auch kaum eine Entscheidung, ohne dabei ihr Smartphone mit einzubeziehen. Es ist also von enormer Wichtigkeit, sie kanalübergreifend mit relevanten und passgenauen Inhalten anzusprechen, um der durchaus anspruchsvollen Generation gerecht zu werden, statt sie mit unpassenden Ansprachen zu langweilen.

Das Fazit: Es bleibt spannend! Nur die Zeit wird zeigen, wie sich die Generation Z weiterentwickeln wird, wie sie die Probleme der heutigen Zeit zu lösen versucht und für welche Werte ihre Nachfolger-Generation einstehen wird.

Die junge Generation zeigt sich politisch // Quelle: unsplash

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Melanie Seefried


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