Die vier Größenkategorien auf einen Blick
Die Branche unterscheidet vier Kategorien nach Followerzahl. Wichtiger als die reine Reichweite ist jedoch die Engagement-Rate – also wie aktiv die Community wirklich ist.
- Nano-Influencer (1.000–10.000 Follower): 100–500 € pro Post, Ø Engagement 5–10 %
- Micro-Influencer (10.000–100.000 Follower): 500–2.500 €, Ø Engagement 3–6 %
- Macro-Influencer (100.000–1 Mio. Follower): 2.500–15.000 €, Ø Engagement 1,5–3 %
- Mega / Celebrity (1 Mio.+ Follower): 15.000–100.000+ €, Ø Engagement 0,5–2 %
Preise nach Plattform
Instagram ist die meistgebuchte Plattform. Ein Feed-Post kostet bei Micro-Influencern typischerweise 500–2.500 €, Story-Serien liegen 20–40 % darunter. Reels werden zunehmend ähnlich vergütet.
TikTok bietet aktuell die höchste organische Reichweite – ein virales Video kann mit 10.000 Followern Millionen Menschen erreichen. Authentischer UGC-Content kostet bei Micro-Creatorn 200–1.500 € pro Video.
YouTube-Integrationen sind die teuersten im Vergleich, haben dafür aber die längste Halbwertszeit. Bei Channels mit 100.000–500.000 Abonnenten: 2.000–8.000 € pro Integration.
Was den Preis zusätzlich beeinflusst
- Exklusivität: Kein Werben für Wettbewerber? 20–50 % Aufschlag.
- Usage Rights: Content als eigene Anzeige schalten (Spark Ads, Whitelisting)? Kostet extra.
- Nische: Finance- oder Business-Creator verlangen oft mehr als Lifestyle-Accounts gleicher Größe.
- Kurzfristigkeit: Weniger als 2 Wochen Vorlauf = Aufschlag.
Micro vs. Nano: Warum kleine Accounts oft mehr bringen
Für die meisten mittelständischen Unternehmen sind Nano- und Micro-Influencer die rentabelste Wahl. Ihre Communities sind kleiner, aber deutlich engagierter. Eine Kampagne mit zehn Nano-Influencern (je 500 €) erreicht oft mehr qualifizierte Kontakte als ein einzelner Macro-Post für 5.000 €.
Agentur oder Direktbuchung?
Eine Influencer Marketing Agentur wie 0711 Digital nimmt eine Provision – dafür bekommst du Zugang zu einem geprüften Creator-Netzwerk, rechtssichere Verträge, Briefing-Erstellung und detailliertes Kampagnen-Reporting. Direktbuchungen sparen Provision, kosten aber deutlich mehr Zeit.
Fazit: Budget clever einsetzen
Influencer Marketing muss nicht teuer sein – aber es muss strategisch sein. Die wichtigsten Stellschrauben: die richtige Kategorie wählen, Usage Rights von Anfang an verhandeln und auf Engagement-Rate statt reine Reichweite achten.
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