Millionen-Reichweite: Mit AR-Filtern zum Erfolg!

AR-Filter, oder auch Augmented Reality Filter (zu deutsch „erweiterte Realität“), überlagern ein reales Bild mit virtuellen Effekten und erstellen ein bearbeitetes Bild in Echtzeit, mit dem man als User interagieren kann. Farben, Formen, Gesichter und andere Aufnahmen lassen sich somit sekundenschnell verändern und beliebig gestalten.

  • AR-Filter im Allgemeinen
  • Kinderleichtes EInbinden für Unternehmen und Firmen
  • Carmen Kroll (@Carmushka) macht den Anfang

AR-Filter früher

Bevor Instagram 2019 jedem die Möglichkeit gegeben hat, eigene AR-Filter zu erstellen, gab es lediglich eine begrenzte Auswahl an Filtern. Nur ausgewählte und berühmte User, wie z.B. LisaundLena oder KylieJenner, durften ihre eigenen Filter für Werbezwecke unter ihrem Namen hochladen. Mittlerweile sind die Filter eines der beliebtesten Features auf Instagram. Egal ob lustige Facefilter, Farbfilter oder spektakuläre Effekte – jeder hat, liebt und benutzt sie vielleicht auch schon täglich.

AR-Filter heute

Heute lassen sich die Filter einfach über die Seite SparkAr erstellen. Anfangs erscheint das sehr kompliziert und unübersichtlich, aber mithilfe zahlreicher Tutorials und anderen How-to’s beträgt der zeitliche Aufwand für die Erstellung eines Filters dann zwischen zwei bis acht Stunden.

Zusätzlich stellt die Seite eigene Tools bereit, mit denen sich User-Interaktionen und Animationen kinderleicht hinzufügen lassen, ohne dass der User diese coden muss. Verfügt man selbst nicht über das Know-how, kann man den Auftrag an einen Grafiker übergeben, der gegen Bezahlung einen dieser Facefilter erstellt. Jeder Filter muss allerdings noch von Instagram geprüft und freigegeben werden, was ein paar Stunden bis Tage dauern kann. Erfüllt ein Filter die Anforderungen nicht, gibt es keine Freigabe. Man kann aber selbstverständlich den erstellten Filter verbessern und erneut zum Approvement schicken – das dauert allerdings wieder seine Zeit.

Möglichkeiten für Unternehmen und Marken

Wie kann nun aber ein Unternehmen diese Funktionen für sich nutzen? Die AR-Filter sind sehr interessant für Marken und Brands, die sich unter anderem online präsentieren und mit benutzerdefinierten Filtern für eine bestimmte Kampagne oder ihr Unternehmen werben möchten. Die Funktion bietet eine effektive Möglichkeit, Follower und damit Reichweite aufzubauen, da User dem Account folgen oder zumindest das Profil besuchen müssen, um den Filter selbst nutzen zu können.

Außerdem wird in jeder Story der Ersteller des Filters namentlich erwähnt. Hat man einen passenden AR-Filter erstellt, vielleicht sogar einen Trend aufgebaut, bedeutet das größere Aufmerksamkeit für Unternehmen sowie deren Kampagnen und dementsprechend mehr Reichweite. Bedeutende Unternehmen haben ihre Vorteile bereits erkannt und erstellen eigene individuelle Filter für ihre Kampagnen.

Beispiele von Filtern (@Dior, @Carmushka, @annanassaft, @briann @looskanal und @alinamour)

Mango, H&M und Dior (siehe Bilder oben) haben bereits eigene AR-Filter zu einer Kampagne oder einer neuen Kollektion erstellt. Mit dem „Check’n’Dior“-Filter (rechts) von Dior kann man sich zwischen Hut und Sonnenbrille entscheiden. Dazu kommen noch drei verschiedene Hintergründe. Mit dem „GiambattistaVallixHM“ (mittig) von H&M, kann der User zwischen Mütze, Stirnband und Sonnenbrille aussuchen. Mit einem Kussmund erscheinen abwechselnd kleine und große Herzen. Der „LMXM“ Filter (links) von Mango, setzt den User vor einen blauen Wolken-Hintergrund, dazu kommt wieder ein Accessoire (Sonnenbrille) dazu.

Erste und langfristige Erfolge

Doch nicht nur Unternehmen, auch private User profitieren von dieser spannenden AR-Filter Funktion. Carmen Kroll alias Carmushka ist eine erfolgreiche Bloggerin, die ihre Follower und Fans seit einigen Jahren mit durch ihren Alltag nimmt. Neben Instagram betreibt die gebürtige Düsseldorferin außerdem ein aufstrebendes Mode-Label namens „Oh-April“. Durch ihre im Prinzip einfachen Farbfilter konnte sie Impressionen von etwa zwei Milliarden und einen Wachstum von knapp 140.000 Follower erzielen.

In Ihrer Story zeigt Carmen Kroll die Reichweite ihrer Filter (Stand: 25.10.19)
Quelle: https://www.instagram.com/carmushka/?hl=de

AR-Filter machen in erster Linie Spaß und sind deshalb für Online Marketing so interessant, da sie sowohl für Unternehmen als auch Kunden einen Mehrwert bilden und für mehr Reichweite sorgen können. Jetzt fehlt nur noch die Idee und das Know-how, dann steht eurem Erfolg mit AR-Filtern auf Instagram nichts mehr im Weg!

Ronny

Ronny

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