Diversity im Influencer Marketing

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Heute fällt das Schlagwort ‚Diversity‘ im Influencer Marketing so oft wie noch nie. Dass die Integration bzw. das nicht integrieren auch schnell schief gehen kann, ist durch zahlreiche Beispiele bekannt. Aber wie macht man es richtig? 

Was ist Diversity?

Zunächst einmal müssen wir klar stellen, was Diversity überhaupt bedeutet. Es bedeutet, alle Menschen einzubeziehen, unabhängig von sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht, Alter und vielem mehr. Darüber hinaus geht es darum, Menschen aufzuzeigen, die unterschiedliche Perspektiven und Ansichten haben, um die Geschichte einer Marke zu erzählen.

Warum ist Diversity im Influencer Marketing also wichtig? Wir wissen, dass Verbraucher heute mehr Auswahlmöglichkeiten haben als je zuvor. Darüber hinaus wird die Darstellung in den Medien immer wichtiger. Millennials und die Gen Z sind aktiv auf der Suche nach Marken, die nicht immer die gleichen Influencer verwenden. Influencer sollten eine perfekte Mischung aus den Werten der Konsumenten und der Marke sein.  

Erste Schritte für das Influencer Marketing

Hier zwei Tipps, um sich mit dem Thema auseinander zu setzten.

  1. Diversity beginnt im Unternehmen und seiner Organisation. So spiegelt es sich auch authentisch auf das Ergebnis wieder. Schwierig wird die Implementierung erst, wenn es nicht in der Organisation integriert ist. Das Team, das das Bild der Marke nach außen trägt, soll so vielfältig sein, wie die Konsumenten es sind. 
  2. Diversity ist kein Ziel. Warum? Weil es bei Zielen in der Regel um das Erreichen einer Ziellinie geht. Etwas, das man erreichen kann und mit dem man dann fertig wird, wenn es erreicht ist. Es sollte eher eine Art Gewohnheit oder Routine sein. Denn es geht um mehr, als das Erreichen eines Ziels. Menschen und Situationen ändern sich ständig. 

Wenn Diversity zu spät bedacht wird

Die Fashion App Dote ist ein gutes Beispiel dafür, was bei der Einführung von einer Diversity Strategy schief laufen kann. Dote hatte in den sozialen Medien aufgrund ihrer mangelnden Diversity Probleme. Bei einer Influencer-Reise des Unternehmens, fühlte sich ein Mädchen hinsichtlich ihrer Hautfarbe ausgeschlossen und äußerte sie sich auf ihrem YouTube-Kanal. Anstatt sich zum Thema zu äußern, veröffentlichte das Unternehmen Bilder von Mädchen ethnischer Minderheiten. Das wirkte auf Kunden und Nutzer sehr unnatürlich und wie eine offensichtliche Maßnahme gegen die Aussagen. Denn Diversity ist keine kreative Kampagne, sondern ein integraler Teil von allem.

Bild von Dote

Also was können wir von Marken wie Dote lernen? Marken haben das Recht und eine gewisse Verantwortung das tägliche Leben mitzugestalten. Da es Medien und ihre Inhalte sind, die unsere Gesellschaft und Kultur prägen, sollten sie diese auch widerspiegeln. Unterschiede sollten gefeiert werden. Denn wenn Menschen uns ähnlich sehen, fühlen wir uns von ihnen und dem, was sie repräsentieren, angezogen. 

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Ronny Kühnert