#Influexit ft. der Instagram Algorithmus

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Die Welt des Online-Marketings befindet sich dauerhaft im Wandel. Ein neuer Trend, ein virales Video oder doch eine kontroverse Challenge – es steht jeden Tag etwas neues im Mittelpunkt. Marken und Influencer müssen sich daher, jeden Tag neu erfinden und am Ball bleiben. Auch wenn es heißt, sich außerhalb von den sozialen Medien etwas aufzubauen. Dabei stoßen sie oftmals auf Kritik oder die schlechte Konnotation des Begriffs ‚Influencer‘. Influencer äußern sich nun mit dem Hashtag #influexit. Sie wollen nicht mehr über Reichweiten, Likes und Kommentare definiert werden.

Influexit ft. der Instagram Algorithmus

Dem #influexit Trend, stimmt Riccardo Simonetti zu. Der 27-Jährige, spricht mit seinem erfolgreichen Instagram Account, @riccardosimonetti, nicht nur Tabu-Themen an, sondern ist erfolgreicher Autor und Schauspieler. Bei einem Interview erzählt er der W&V, “ Ich habe das Gefühl, man steckt alle Menschen, die sich auf Social Media ausdrücken, immer mehr in eine Schublade, der ich mich nicht zugehörig fühle. „. Influencer ist nicht gleich Influencer. Aus diesem Grund wollen Influencer nicht auf das Blogger-da sein oder den Begriff ‚Influencer‘ reduziert werden.

Was der Instagram Algorithmus damit zu tun hat

Instagram Algorithmus dies, Instagram Algorithmus das. Was genau steckt hinter ihm und warum scheinen ihn alle zu hassen?

Die Einführung des Instagram Algorithmus, so wie wir ihn kennen, ist jetzt schon ca. drei Jahre her. Er entstand zu einer Zeit zu der die Plattform exponentiell gewachsen ist. Grund für die Einführung – die Verbesserung der User-Experience. Die größte Veränderung bestand darin, dass der Feed nicht mehr anti-chronologisch war. Der Fokus lag darin, Nutzern nur das auszuspielen, was sie interessiert. Der Feed stellt sich nun aus kuratierten Posts zusammen. Dadurch haben Privatnutzer und Businesskonten die gleichen Voraussetzungen. Denn weniger relevantes wird weniger angezeigt.

Influencer, die auch nach der Einführung keine Probleme hatten, teilten ihre Tipps. Das führte dazu, dass andere Nutzer die Profile der erfolgreichen Influencer emuliert haben. Bilder und Profile nutzten nun eine Art Standard Schablone die ein einheitliches Bild begünstigten.

Bleibt nun der Begriff oder nicht?

Jein. Der Begriff wird nicht so schnell aus unserem Wortschatz verschwinden. Aber es ist wichtig, anzuerkennen und immer daran zu denken, dass jeder Mensch anders ist. Die Social Media Präsenz eines Influencers basiert zwar auf ihrer Persönlichkeit aber macht nicht ihre komplette Persönlichkeit aus.

Es lohnt sich immer zu fragen, um Influencer besser kennenzulernen. Es gibt selten Influencer die ’nur‘ Bilder posten und nett in die Kamera lächeln. Viele betreiben nebenher noch eine Festanstellung, ein kleines Business oder kümmern sich um ihre Familien. 3/4 der von Influencern veröffentlichten Inhalte werden gesponsert. Der Großteil besteht also aus Beiträge die organisch und redaktionell sind. Weswegen es Sinn macht, dass sie jetzt zu Sammelbegriffen wie Entertainer, Content Creator oder Entrepreneur greifen. Bei Unklarheiten, kann die Expertise einer Influencer Agentur Klarheit schaffen.

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Ronny Kühnert