Metaverse – Marketing im Web 3.0

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Meta… was? Metaverse. Die ganze Welt spricht davon, aber was genau ist dieses Metaverse? Wie kann man darin Geschäfte machen, und wie kann das Marketing der Zukunft darin funktionieren? Fragen über Fragen – wir geben die Antworten.

Woher kommt das Metaverse und was kann es?

Zunächst müssen wir, wie so oft, einen Sprung in die Vergangenheit machen, um die Zukunft zu verstehen. Das sieht in diesem Fall folgendermaßen aus:  

  • Web 1.0: Die Anfänge des Internets. Die 90er-Kids waren live dabei, als die ersten E-Mails geschrieben wurden (und man noch für jede Minute Internetnutzung gezahlt hat).
  • Web 2.0: Die Social Media-Revolution. Fluch und Segen zugleich, sind wir doch heute alle hier und lesen diesen Blogartikel, scrollen stundenlang durch Tiktok und verfolgen das Leben anderer Menschen auf Instagram.
  • Web 3.0: Das Metaverse. Mark Zuckerberg selbst beschreibt es als „[…]an embodied internet that you’re inside of rather than just looking at.” Alles klar – mittendrin, statt nur dabei. Aber wie genau soll das funktionieren?

Das Herzstück des Metaverse ist die Dezentralisierung. Das bedeutet schlicht, dass es keine Tech-Riesen wie Google oder Facebook gibt, die als Unternehmen eine Plattform bieten, auf der alles abläuft. Im Metaverse kann man mit seinem Avatar neue Welten erschaffen und aktiv entscheiden, in welche Interaktionen man sich begeben will und – manchmal fast noch wichtiger – in welche nicht. Nun haben wir also diese dezentralisierte, virtuelle Welt, in der jeder mit jedem kommunizieren, handeln und Geschäfte machen kann – und das alles, ohne die Macht über unsere Daten aus der Hand zu geben.

Wie funktioniert aber Marketing im Web 3.0?

Ein zweites „Universum“ bringt viele neue Marketingformen und Möglichkeiten der Kundenbindung mit sich. Eine große Chance, die das Metaverse mit Sicherheit bietet, ist die Produktdemonstration. Die schwedische Modekette H&M beispielweise macht es vor. Geplant ist, die Türen zu einem virtuellen Showroom auf der Metaverse-Plattform Journee zu öffnen – wenn zunächst auch nur für geladene Gäste. In Zukunft sollen in diesem virtuellen Raum Besucher:innen neue Kollektionen und Kampagnen erleben können. Außerdem möchte der Moderiese die Plattform nutzen, um Kontakte zu Influencer:innen, Prominenten und anderen Medien aufzubauen und zu pflegen. Das Metaverse ist also nicht nur ein Ort, um sich zu präsentieren, sondern auch zum Connecten und Networken. Und das am selben Ort und zur selben Zeit, obwohl sich alle Beteiligten physisch an unterschiedlichen Orten befinden.

Auch der Online Fashion Store About You springt auf den Zug rund um NFTs und Metaverse auf und launcht den Digital Fashion Store Hypewear. Geplant ist, dass Besucher:innen hier keinerlei Vorkenntnisse im Bereich Kryptowährung benötigen, da in Euro und Dollar bezahlt werden kann. Damit platziert About You mit Hypewear den ersten digitalen Mainstream Fashion Store auf dem Markt. Interessierte können sich ab dem 12. April hier kostenlos für den Launch registrieren.

Metaverse statt Social Media?

Wahrscheinlich müsste man eher sagen Social Media im Metaverse. Die bekannten Social Media-Plattformen wie Instagram, Pinterest oder Facebook werden die neue virtuelle Welt auch für sich nutzen, denn diese eröffnet neue Möglichkeiten der Kommunikation. Nutzer:innen können zukünftig im Metaverse Meetings stattfinden lassen, zusammen Aktivitäten planen und an Veranstaltungen teilnehmen. Diese wiederum können natürlich für Unternehmen als Art virtuelle Billboards genutzt werden, die direkt mit den Avataren interagieren können. So lädt beispielsweise die Vodka-Brand Absolut dieses Jahr zum virtuellen Coachella-Festival im Metaverse ein. Die Besucher:innen, die also nicht bis nach Palm Springs reisen wollen, können somit an dem Festival, bei dem sich alles um Mode, Musik, Kunst und Cocktails dreht, virtuell teilnehmen.
Dies mag sich alles aktuell für viele noch ein bisschen nach Science Fiction anhören, Unternehmen sollten aber definitiv auch bei der Planung ihrer Social Media Marketing Strategie das Metaverse schonmal mit bedenken, denn auch hier wird die Devise lauten: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die Expertise einer Social Media und Influencer Agentur kann bei Imageaufbau und Imagepflege im Online-Umfeld unterstützen.

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Ronny Kühnert