Content Recycling: Aus alt mach neu

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Recycling liegt heutzutage in aller Munde und gewann in den letzten Jahren zunehmend an Aktualität. Egal ob im Bereich des Hausmülls, der Modeindustrie oder eben auch im Bereich des Content-Marketings.

Content-Marketing ist eine strategische Marketingausrichtung. Hierbei geht es darum, wertvollen und relevanten Content zu kreieren und für eine Zielgruppe verfügbar zu machen. Ziel ist es, eine Zielgruppe anzuziehen, sie zu binden und profitable Handlungen von Kunden zu erhalten.

Das häufigste Problem des Content-Marketings ist oftmals Zeitmangel. Um hochwertigen und aufwendigen Content zu produzieren, muss viel Zeit für die Produktion und Planung investiert werden. Stimmt dann die Zielgruppe nicht, stehen Marketingbeauftragte vor einem großen Problem. User:innen und auch Suchmaschinen fordern laufend attraktive Inhalte, welche es zu befriedigen gilt, ansonsten droht die Gefahr den Anschluss zu verlieren. Content Recycling bietet hier Abhilfe.

Content Recycling, Content Republishing und Content Remastering

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Content Recycling, Content Republishing und Content Remastering. Content Republishing bezeichnet einen älteren Beitrag unbearbeitet wieder zu veröffentlichen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein bestimmtes Themengebiet für die vorliegende Zielgruppe an Aktualität gewinnt.

Inhalte oder ältere Beiträge in Bezug auf beispielsweise Daten zu aktualisieren, bezeichnet man als Content Remastering

Veränderungen des Formats oder die transformierte Inhalte zeichnen wiederum das Content Recycling aus. Die Gemeinsamkeit aller Methoden liegt dennoch darin, den Wert des bestehenden Contents aufrecht zu erhalten und langfristig zu steigern.

How to Content Recycling

Um Content erfolgreich zu Recyclen gilt es einige Schritte zu beachten und einzuhalten.

Schritt 1: Content Analyse

Marketingbeauftragten müssen sich die Frage stellen, ob und welche Art des Contents für das Content Recycling infrage kommt. Des Weiteren gilt es die Relevanz der Thematik zu überprüfen. Fraglich ist hierbei, ob die User:innen zu der vorliegenden Thematik Recherche betreiben und ob diese noch aktuell ist. Vor allem auf erfolgreichen Content sollte bei der Content Analyse die Aufmerksamkeit gerichtet sein, gemessen an der Anzahl der Likes und Kommentare, aber auch an dem Traffic ausgehend von den Beiträgen.

Schritt 2: Definition der Zielgruppe

So banal es scheint, doch die Zielgruppe sollte so genau wie möglich definiert sein, um möglichst nahtlos den Content auf die Bedürfnisse und Wünsche der User:innen zuschneiden zu können. Nicht erfolgreicher Content scheitert meist an einem Mangel der Nachfrage und kann durch eine erneute Definition der Zielgruppe bessere Ergebnisse erzielen.

Schritt 3: Wahl der richtigen Distributionskanäle

Ausgehend von der Zielgruppe müssen unterschiedliche Kanäle und Plattformen gewählt werden, um die Zielgruppe möglichst gut anzusprechen. Um die Interaktionen mit den Beiträgen zu steigern, sollten dabei besonders trendige Plattformen in Betracht liegen. Auch dies kann den Erfolg eines Beitrages sehr steigern.

Schritt 4: Content aufbereiten / Wahl des Formates

Zu guter Letzt gilt es den Content aufzubereiten und das richtige Format zu beachten. Auch hier gilt es, die Zielgruppe genau zu betrachten und das Format auf sie zuzuschneiden. So kann aus einem Blogbeitrag ein Kurzvideo oder Reel entstehen und aus einem Podcast beispielsweise ein Quiz.

Heutzutage gehört das Content Recycling zu den Content-Marketing-Grundlagen und ist vielerorts häufig aufzufinden. Es handelt sich um eine sehr kostengünstige und effektive Art die Reichweite eines Kunden oder eines Beitrages zu erhöhen und sollte bereits bei der Erstellung des Contents im Hinterkopf behalten werden. Auch in Anbetracht der Suchmaschinenoptimierung eignet sich Content Recycling sehr gut, da Webseiten regelmäßig aktualisiert werden und im Falle von Blogbeiträgen oder ähnlichem mit Content bespielt werden können. Für uns ist Content Recycling also ein absolutes must do!


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