Vom Werbeface zum Unternehmen

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Der Trend der Selbstständigkeit macht auch vor Creator:innen keinen Halt. Immer mehr Influencer:innen aber auch Künstler:innen gründen ihre eigenen Unternehmen, Marken und Agenturen. Nach Kylie Jenner und ihren Beautyprodukten, folgen nun auch in Deutschland Influencer*innen wie Pamela Reif, Nona Kanal oder Rapper Capital Bra mit seiner Gangstarella-Pizza. Dennoch halten sich die meisten Creator:innen noch verhalten zurück. Das könnte sich in Zukunft jedoch ändern.

Unternehmen und die Creator Economy

Im Zuge der Selbstständigkeit emanzipieren sich Creator:innen von Unternehmen, für welche sie Produkte bewerben. Influencer:innen promoten vielmehr ihre eigenen Marken und Produkte. Dabei profitieren sie vor allem von ihrer großen Reichweite und der treuen Community, wodurch eine neue Industrie entsteht: die Creator Economy. Genauer bezeichnet die Creator Community den Trend, bei dem Content Creator wie Influencer:innen oder auch Musiker:innen beispielsweise ihre eigene Reichweite nutzen, um ihre Produkte zu monetarisieren. Viele etablierte Unternehmen hingegen sehen diese Unternehmen als keine Gefahr an, da diese nicht über die Erfahrung und Vernetzung in der Branche besitzen. Jedoch liegen sie damit in den meisten Fällen falsch.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Creator:innen und deren Unternehmen können schnell an Bedeutung innerhalb einer Branche gewinnen. So stehen Influencer:in und Co. sehr viel näher an ihrem Kundenstamm als etablierte Unternehmen. Gerade das ermöglicht ihre Zielgruppe besser analysieren zu können und somit deren Wünsche und Bedürfnisse bestmöglich zu verstehen. Werbekosten fallen bei Creator:innen der Creator Economy selten an, da die massive Eigenreichweite meist ausreicht, um Kunden zu aktivieren. Teure Produktplatzierungen oder Werbespots sind ebenfalls nicht Notwendig. Mittelsmänner/frauen zur Vermittlung der Influencer:in oder Creator:innen können schnell umgangen und deren Marge kann behalten werden. Diese Kostenersparnisse lassen die Creator Economy aufblühen und das ist gerade einmal die Spitze des Eisbergs. Creator:innen werden von Social Media Plattformen gefördert, was das Potenzial dieser neuen Branche enorm steigert.

Unternehmer:innen der Zukunft?

Mit der zunehmenden Digitalisierung ist es wichtig für die Wirtschaft und etablierte Unternehmen mehr und mehr an die digitale Präsenz der Branchen heranzuführen. Veraltete Strukturen gilt es aufzubrechen, um Innovationen zu fördern. Etablierte Unternehmen sollten sich vermehrt mit der Creator Economy auseinandersetzen, um im Wettbewerb nicht außenvor zu bleiben. Denn noch haben sich verhältnismäßig wenig Influencer:innen und Creator:innen entschieden, ihre eigene Marke aufzuziehen. Jedoch werden sich in Zukunft mehr und mehr dieser Thematik widmen, selbst die Fäden in einem Unternehmen zu ziehen. Losgelöst von Views und Likes ist es zu attraktiv, um es zu vernachlässigen. Vermutlich wird es somit in Zukunft nicht mehr möglich sein, die Creator:innen von Unternehmer:innen zu unterscheiden.

Falls auch sie die zunehmende Konkurrenz durch die Creator Economy beobachten, ihren Wettbewerbern einen Schritt voraus sein wollen und in Erwägung ziehen eine eigene Online Präsenz aufzubauen, kann es sinnvoll sein, sich eine Social Media und Influencer Agentur hinzuzuziehen. 

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Ronny Kühnert