Pinterest vs. Google – Suchmaschinen im Vergleich

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Google oder Pinterest? Beides sind Suchmaschinen, die millionenfach genutzt werden. Für Kreative sind beides unschlagbare Möglichkeiten, mehr Besucher und Kaufabschlüsse zu erzielen. Aber wie unterscheiden sich die Plattformen, und welche Vorteile kann man daraus ziehen, um mehr Traffic zu erzeugen?

Unterschiedliches Nutzerverhalten

Pinterest und Google sind beides Suchmaschinen, dennoch verhalten sich auf den Plattformen Nutzer:innen sehr unterschiedlich. Wenn man diese wichtigen Unterschiede versteht, bekommt man Klarheit und kann so selbst mehr Besucher:innen auf die eigene Webseite holen und sich damit von seiner Konkurrenz abheben.

Beginnen wir mit den Pinnern. Pinner greifen zur Pinterest-App um zu lernen, zu planen und sich inspirieren zu lassen. Google-Nutzer:innen hingegen „googeln“ ALLES!

Ein Beispiel für Suchanfragen, die bei Google besser abschneiden als bei Pinterest, sind zeitnahe oder rein informationsbasierte Suchanfragen. Etwa die Nachrichten, ob die Bank am Sonntag geöffnet hat oder auf welchen Tag Ostern dieses Jahr fällt. Natürlich suchen die Leute auf Google mehr als nur nach diesen Beispielen, aber man kann schnell erkennen, dass diese Suchanfragen auf Pinterest nicht erfolgversprechend wären.

Contentvorschläge

Wenn man Pinterest in der App oder im Webbrowser öffnet, findet man einen Haufen zufälliger Dinge, die einen auf magische Weise auch interessieren. Das ist der Pinterest Smart Feed. Auf Grundlage deines Suchverlaufs zeigt er Inhalte, die einem vielleicht gefallen könnten.

Wenn man Google öffnet, sieht man wahrscheinlich nur das Google-Logo oder vielleicht eine lustige, kleine Illustration, die einen Feiertag oder ein aktuelles Ereignis hervorhebt. Google-Nutzer:innen müssen suchen, um ihre Inhalte zu finden. Die Optimierung der Texte ist also DER Weg, um von den Leser:innen entdeckt zu werden.

Auf der anderen Seite gibt es auf Pinterest 4 Möglichkeiten, wie Inhalte gefunden werden können:

  • Die Suche (genau wie bei Google)
  • Smart Feed
  • Repins
  • Follower

Interaktionen – Scrollen (Pinterest) vs. klicken (Google)

Die erste Seite von Google enthält 10 organische Suchergebnisse (organisch bedeutet, dass die Anzeigen nicht enthalten sind). Weniger als ein Prozent der Suchenden klickt zur zweiten Seite von Google weiter. Google-Nutzer:innen sehen sich im Allgemeinen nur die erste Seite an, und wenn sie dort nicht finden, was sie suchen, ändern sie ihre Suchbegriffe.

Pinner hingegen scrollen und scrollen weit über die ersten 10 Ergebnisse hinaus, und das erhöht das Potenzial, als Creator Traffic zu erhalten. Je weiter oben der Inhalt in den Ergebnissen steht, desto höher sind natürlich auch hier die Chancen, dass er angeklickt wird. Es muss aber dafür gesorgt sein, dass die Nutzer:innen den Inhalt sehen und aufhören zu scrollen. Der erste Eindruck zählt! Das liegt also ganz am Pin-Cover!

Diese Hauptunterschiede zwischen Google und Pinterest zeigen uns genau, worauf wir uns konzentrieren müssen, um Traffic über diese verschiedenen Suchmaschinen zu erhalten.

Um vor allem die Gen Z zu erreichen ist es wichtig, auf visuelle Suchmaschinen umzusteigen. Die Aufmerksamkeit der User nimmt ab und es wird immer schwieriger, auf seine Inhalte aufmerksam zu machen. Gut erstellte Pins, Videos und TikTok sind aktuell der Schlüssel, um organische Reichweite in Sales zu konvertieren.

Die von Kurzlebigkeit geprägte Social Media Welt bedeutet gerade für Social Media Manager:innen, immer up to date zu sein, um erfolgreich agieren zu können. Um Herr dieser Lage zu werden, kann es sinnvoll sein, eine Social Media und Influencer Agentur wie Social Media Marketing Stuttgart | by 0711 Digital GmbH hinzuzuziehen.

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Ronny Kühnert