Arbeitsvorlage · Für Marken und Marketingteams

Ein gutes Briefing.
Ein klarer Start.

Ihr wollt eine Influencer-Kampagne aufsetzen? Dann braucht es mehr als „macht mal was mit Creators“. Diese sieben Entscheidungen bringen Ziel, Content und Rahmen auf einen Nenner. Damit intern alle vom gleichen Projekt sprechen – und ihr vergleichbare Angebote bekommt.

Ohne Login. Ohne E-Mail-Pflicht. Als Textdatei in eurem eigenen Dokument weiterbearbeiten.

Die Briefing-Grundlage

Sieben Entscheidungen.
Keine leeren Buzzwords.

Schreibt auf, was feststeht. Markiert, was offen ist. Die Vorlage strukturiert eure Anfrage; eine individuelle Strategie entwickeln wir erst im beauftragten Projekt.

Was soll sich durch die Kampagne verändern?

„Mehr Reichweite“ ist ein Anfang, noch kein Briefing. Legt eine Hauptaufgabe fest: Soll eure Marke bekannter werden, ein Produkt erklärt werden oder ein konkretes Angebot mehr Nachfrage bekommen? Weitere Ziele dürfen mitlaufen. Sie sollten die Hauptaufgabe aber nicht verwässern.

  • Hauptziel und Angebot
  • Gewünschte Handlung der Zielgruppe
  • Messgröße und realistischer Vergleichsmaßstab

Beispiel: Ein neues Produkt erklären und qualifizierte Besuche auf der Produktseite gewinnen. Reichweite beobachten wir ergänzend – sie ersetzt nicht das Hauptziel.

Wen wollt ihr erreichen – und warum sollte das interessieren?

Alter und Region allein machen noch keine Zielgruppe. Beschreibt die Situation, in der euer Angebot relevant wird. Was wissen diese Menschen bereits? Was hält sie vom Kauf ab? Das hilft später bei der Auswahl von Communities und Inhalten, nicht nur bei der Auswahl großer Accounts.

  • Zielgruppensegment und Markt
  • Nutzungssituation, Bedürfnis und Kaufbarriere
  • Vorhandene Erkenntnisse und offene Annahmen

Beispiel: Menschen, die das Produktprinzip verstehen, aber noch nicht wissen, wie es in ihren Alltag passt. Dafür braucht es eine nachvollziehbare Anwendung, nicht nur ein Produkt im Bild.

Was muss ankommen – und was lässt ihr bewusst offen?

Ein gutes Briefing ist kein fertiges Drehbuch für jede Sekunde. Haltet die zentrale Botschaft, belegbare Aussagen und echte Grenzen fest. Lasst Raum für die Sprache und Perspektive der Creators. So bleibt die Marke erkennbar, ohne dass alle Beiträge gleich klingen.

  • Eine Kernbotschaft
  • Freigegebene Produktinformationen und Belege
  • Pflichtangaben, No-Gos und kreativer Spielraum

Beispiel: Eine konkrete Produkteigenschaft zeigen und erklären. Nicht belegte Wirkungsversprechen bleiben draußen. Einstieg und Erzählweise werden im beauftragten Konzept entwickelt.

Braucht ihr Inhalte, Distribution oder beides?

UGC-Produktion und eine Veröffentlichung auf einem Influencer-Kanal erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Video für eure eigenen Ads kauft nicht automatisch Zugang zu einer Community. Trennt deshalb Produktion, Veröffentlichung und Paid-Nutzung im Scope. Erst dann werden Angebote sinnvoll vergleichbar.

  • Kanäle und Veröffentlichungsorte
  • Formate, Anzahl, Varianten und Rohmaterial
  • Creator-Veröffentlichung, Markenkanäle und Paid-Ausspielung

Beispiel: Drei vertikale Videos für die eigenen Anzeigen. Eine Veröffentlichung auf Creator-Kanälen ist nicht enthalten und müsste separat vereinbart werden.

Wie dürfen die Inhalte genutzt werden?

Klärt Nutzungsdauer, Länder, Kanäle und Bearbeitungen vor der Produktion. Auch Musik, weitere sichtbare Personen und die Kennzeichnung bezahlter Kooperationen gehören auf die Prüfliste. Plattformfunktionen und vertragliche Vereinbarungen sind unterschiedliche Dinge. Konkrete Rechtsfragen lasst ihr im Einzelfall prüfen.

  • Nutzungsdauer, Länder und Kanäle
  • Paid-Nutzung, Bearbeitungen und gegebenenfalls Exklusivität
  • Kennzeichnung, Freigaben und zuständige Personen

Beispiel: Nutzung auf den eigenen deutschen Social-Kanälen für sechs Monate. Paid-Ausspielung und zusätzliche Länder werden ausdrücklich separat abgestimmt.

Welcher Rahmen steht tatsächlich zur Verfügung?

Budget, Timing und Freigaben bestimmen, was sich sauber umsetzen lässt. Nennt einen Gesamtrahmen und macht sichtbar, welche Positionen daraus finanziert werden sollen: Kooperationen, Produktion, Agenturarbeit und Media. Ein Preis ohne diese Abgrenzung sagt wenig aus.

  • Budgetrahmen und enthaltene Kostenpositionen
  • Kampagnenfenster, Produktion und Freigabetermine
  • Ansprechperson, Entscheider und Korrekturschleifen

Beispiel: Der Launch-Termin steht fest, das Werbebudget ist separat reserviert. Produktversand und interne Freigaben müssen vor dem Produktionsstart organisiert sein.

Woran erkennt ihr, was funktioniert hat?

Plant die Messung nicht erst nach der Veröffentlichung. Welche Plattformdaten sind verfügbar? Wohin führen die Links? Welche Handlung lässt sich auf eurer Website tatsächlich messen? Haltet auch die Grenzen fest: Eine Kampagne kann Aufmerksamkeit erzeugen, ohne dass sich jeder spätere Kauf eindeutig zuordnen lässt.

  • KPIs passend zum Hauptziel
  • Landingpage, Link-Parameter und vorhandene Messgrundlage
  • Reporting-Zeitraum, Verantwortliche und Grenzen der Auswertung

Beispiel: Plattformsignale, qualifizierte Websitebesuche und bestätigte Anfragen getrennt auswerten. Ein Klick ist noch kein Lead; eine Anfrage noch kein Auftrag.

Von der Vorlage zum Projekt

Noch offene Punkte?
Ganz normal.

Mit dem Campaign Briefing Check ordnet ihr euren Planungsstand selbst ein. Wenn ein konkretes Projekt ansteht, schickt uns die Eckdaten. Wir stimmen den Bedarf ab und können euch ein passendes Angebot machen.

Was wir für Marken umsetzen: Influencer-Marketing-Kampagnen und UGC-Content für Markenkanäle und Ads.

Fragen zum Kampagnenbriefing

Kurz geklärt.

Für wen ist die Briefing-Vorlage gedacht?

Für Marken, Unternehmen und Marketingteams, die eine Influencer-Marketing-Kampagne oder UGC-Produktion vorbereiten. Sie hilft bei der internen Abstimmung und einer klaren Angebotsanfrage. Sie ist keine Vorlage für Creator-Bewerbungen.

Müssen wir schon alle Antworten kennen?

Nein. Markiert offene Punkte ausdrücklich als offen und unterscheidet Wissen von Annahmen. Ein realistischer Ausgangsstand ist hilfreicher als ein scheinbar fertiges Briefing mit erfundenen Zielgruppen- oder Erfolgsdaten.

Ersetzt die Vorlage eine Kampagnenstrategie?

Nein. Die Vorlage sammelt Eckdaten und Entscheidungen. Die individuelle Analyse, Strategie, Creator-Auswahl und Formatentwicklung sind Teil einer beauftragten Leistung und werden nicht durch den Download zugesagt.

Was ist der Unterschied zum Campaign Briefing Check?

Der Check ordnet sechs Grundlagen eures aktuellen Planungsstands ein. Diese Vorlage hilft euch, die Informationen für ein konkretes Projekt aufzuschreiben. Beides könnt ihr ohne Login und ohne E-Mail-Pflicht nutzen.

Können wir die Vorlage für eine UGC-Kampagne nutzen?

Ja. Haltet besonders fest, ob ihr Content für eure eigenen Kanäle und Anzeigen produziert oder zusätzlich Veröffentlichungen auf Creator-Kanälen beauftragt. Umfang und Nutzungsrechte sollten für beide Aufgaben getrennt beschrieben werden.

Kostet die Nutzung der Vorlage etwas?

Die Vorlage könnt ihr kostenfrei lesen und als Textdatei herunterladen. Daraus entstehen weder eine Beauftragung noch ein Newsletter-Abonnement. Ein individuelles Projektangebot fragt ihr separat an.

Wie erhalten wir ein Angebot von 0711?

Schickt uns die wichtigsten Eckdaten über das Formular am Ende der Seite. Wir prüfen, ob das Projekt zu uns passt, und melden uns für die weitere Abstimmung. Eine individuelle Strategie oder konkrete Formatempfehlung ist damit noch nicht beauftragt.

Welche Kennzahlen sollten im Briefing stehen?

Die Kennzahlen müssen zur Hauptaufgabe passen. Für Bekanntheit sind andere Signale relevant als für qualifizierte Anfragen. Beschreibt die vorhandene Messgrundlage und definiert, was als Anfrage oder Conversion zählt. Pauschale Reichweiten- oder Umsatzgarantien gehören nicht ins Briefing.

Redaktion: 0711 Digital · Stand: . Vertiefend: YouTube zur Kennzeichnung bezahlter Kooperationen. Diese Arbeitsvorlage ist keine Rechtsberatung.

Euer nächstes Projekt

Aus Eckdaten wird ein Angebot.

Ihr plant eine Influencer-Kampagne oder UGC-Produktion? Schickt uns Ziel, Timing und Rahmen. Wir melden uns zur Abstimmung und prüfen, welches Angebot zu eurem Vorhaben passt.

Unverbindliche Anfrage. Leistungen starten erst nach eurer ausdrücklichen Freigabe unseres Angebots.